Hof Dressel meets Wildpark Donsbach
Unter Galloways und Coburger Fuchsschafen
Bei eisigem Frühlingswind trafen sich die Bediensteten des Dillenburger Wildparks in Donsbach mit denen des benachbarten landwirtschaftlichen Betriebs Hof Dressel zu einem Hofrundgang. Die seit Gründung des Wildparks zwischen der Oranienstadt Dillenburg und Hofbetreiber Dieter Dressel bestehende freundschaftliche Beziehung war Anlass für das Treffen.
Meeting auf Hof Dressel

Das Team des Kooperationspartners Lebenshilfe e.V. um Gruppenleiter Matthias Wagner und Werkstattleiter Matthias Aßmann, sowie das junge Wildpark-Team freuten sich, den vorbildlich geführten Betrieb Hof Dressel samt Betriebsleiter und angestellten Landwirten kennenzulernen. Es galt neue Kontakte zu knüpfen und in den Austausch zu kommen über moderne Landwirtschaft und Tierhaltung. So waren die Zootierpfleger beeindruckt von der Heuballentransportanlage oder den überdurchschnittlich großen Laufställen für die rund 100 Galloways – einer der ältesten Rinderrassen der Welt aus Süd-West-Schottland stammend.
Landschaftspfleger

Zusammen mit einer kleineren Gruppe Coburger Fuchsschafe – einer vom Aussterben bedrohten Nutztierrasse – werden die Tiere insbesondere für die Landschaftspflege in der Gemarkung Donsbach eingesetzt. „Ohne die Beweidung der Tiere würden in Kürze alle Wiesen verkrauten und zuwachsen“, so Dieter Dressel. Ihm sei es wichtig, die bestehenden Kulturlandschaften der Gegend zu erhalten, dass alles nach den strengen Richtlinien für biologische Landwirtschaft. Die interessante Hofführung fand Ausklang im Restaurant Tiergarten, wo der Gegenbesuch im Wildpark Donsbach schnell beschlossene Sache war.
Bildunterschrift: 3 starke Teams – Hof Dressel, Lebenshilfe, Wildpark Donsbach
(Foto Oranienstadt Dillenburg)
Bildunterschrift: Galloways bei der Landschaftspflege in Donsbach (Foto: Thomas Schneider)


